Das Risikomanagement umfasst alle Maßnahmen, die mit eventuellen Risiken für das Unternehmen in Verbindung stehen. So werden Risiken erkannt, bewertet, analysiert, überwacht und kontrolliert. Diese Vorgehensweisen werden von speziell für das Risikomanagement geschultem Personal durchgeführt. Mit Hilfe des Risikomanagements können Risiken erkannt und überwacht werden, die einen Projektablauf oder ein komplettes Unternehmen gefährden. Das Risikomanagement beschäftigt sich damit, wie ungeplante Ereignisse verhindert oder im Eintrittsfalle mit ihnen umgegangen wird. Somit ist es durch gezieltes Management möglich, die Gefahren für das Unternehmen zu verringern. Daher ist eine ausführliche Dokumentation der Risikoentwicklung vonnöten, um auch auf Dauer den Überblick zu behalten. Auf diese Weise können die Prozesse und Betriebsabläufe ganzheitlich verbessert werden. Das Arbeitsfeld des Risikomanagements ist umfangreich: Neue Risiken entwickeln sich und müssen im Blick behalten werden. Und die Verantwortung ist enorm – falsche Entscheidungen oder Unaufmerksamkeiten können für das Unternehmen äußerst negative Folgen haben. Daher ist das Risikomanagement ein wichtiger Bereich jedes Unternehmens, von dessen Qualität seine Zukunft abhängt.

  Eine Rolle mit viel Verantwortung

©123rf.com

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Könnten Sie sich vorstellen, eine Führungsposition mit viel Verantwortung zu übernehmen, in der Sie wichtige Entscheidungen treffen müssen? Wer im Risikomanagement tätig ist, trägt eine große Verantwortung, denn der Erfolg des Unternehmens ist zu Teilen von ihm abhängig. Die Aufgabe des Risikomanagements ist es, Risiken zu erkennen, zu bestimmen und mit möglichen Konsequenzen umzugehen. Es wird geplant, wie im Falle des Eintrittes gehandelt werden muss und ob das Risiko vertretbar ist. Außerdem sollen ungeplante Ereignisse, die das Unternehmen schädigen könnten, verhindert werden. Risikomanagement impliziert auch, dass Entscheidungen für oder gegen etwas getroffen werden, nachdem das Risiko abgeschätzt wurde. Dem Team des Risikomanagements obliegt damit eine wichtige Rolle.

Aufgaben im Risikomanagement

Zum Risikomanagement zählen viele unterschiedliche Aufgaben. Zunächst müssen eventuelle Risiken erkannt und mögliche Auswirkungen ermittelt werden. Dann muss objektiv bewertet werden, ob das Risiko zu hoch oder im akzeptablen Rahmen liegt. Neben der Bewältigung der Risiken auf verschiedene Weisen gehört auch deren Überwachung zum Aufgabenfeld des Risikomanagements. Alle Risiken und ihre Entwicklungen müssen detailliert aufgezeichnet werden, um langfristig einen Überblick zu behalten. Zum Risikomanagement gehört es zudem, dafür zu sorgen, dass die Ressourcen zur Abwehr von Risiken ausreichend sind. Außerdem ist die Berichterstattung ein elementarer Bestandteil des Risikomanagements. Alle Mitarbeiter müssen auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Immer neue Risiken müssen erkannt, berechnet und eingeschätzt werden. Deshalb ist es auch wichtig, dass stets gut geschultes Personal für das Risikomanagement zur Verfügung steht.

Das Risiko ist nie vorüber

Mann balanciert auf Seil und beurteilt das Risiko im Risikomangement

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Das Risikomanagement ist ein nie endender Prozess. Die Risiken, die für ein Unternehmen bestehen, sind nicht statisch, sondern unterliegen ständigen Veränderungen. Daher bedarf es einer kontinuierlichen Planung und Umsetzung. Risiken müssen dauerhaft überwacht werden. Wenn Risiken gemindert werden und der Unternehmensprozess auf diese Weise verbessert wird, beginnt der Ablauf von vorn. Denn es entstehen immer wieder neue Risikofaktoren. Fakt ist also: Solange es ein Unternehmen gibt, solange wird und muss das Risikomanagement stattfinden.

Planung mit vielen Vorteilen

Das Risikomanagement dient aber nicht nur der Kalkulation und Überwachung möglicher Risiken, vielmehr bietet es auch einen ökonomischen Vorteil für das Unternehmen: Denn die Wahrscheinlichkeit einer plötzlichen unerwarteten Krise, die das Unternehmen ernsthaft gefährden könnte, wird deutlich reduziert, wenn die Risiken von vorn herein bekannt sind. Risikomanagement ist daher auch für Startup-Unternehmen sinnvoll – und ist auch dann noch wichtig, wenn das Unternehmen sich vermeintlich etabliert hat. Risiken und Gefahren lauern überall. Deshalb ist es wichtig, sie im Blick zu behalten. Bestehende Risiken sollten kommuniziert werden. Jeder Mitarbeiter sollte mögliche Risiken kennen – denn nur so kann aktiv gegen sie vorgegangen werden. Für das Unternehmen ergibt sich aus einem deutlich geringeren Risiko durch ein funktionierendes Risikomanagement eine bessere Planbarkeit für dessen Ausbau.